Coronado Cave
Nahe der mexikanischen Grenze liegt eine der interessantesten Höhlen des Südwestens, benannt nach dem spanischen Eroberer Francisco Vazquez de Coronado. Ausgerüstet mit einem Permit der Parkranger und zwei Taschenlampen, gelangt man auf einem schmalen Pfad zum Höhleneingang weit oberhalb des Tals. Nach einer etwas abenteuerlichen Kraxelpartie über große Felsblöcke, bei der man beide Hände frei haben sollte, gelangt man immer tiefer in das Innere der Höhle. Schnell weicht das Tageslicht einer unheimlichen Dunkelheit und einer vollkommenen Stille. So ungewohnt, daß man unwillkürlich innehält und lauscht. Kein Geräusch, kein Laut ist mehr zu hören außer dem eigenen Atem und dem vorsichtigen Tasten der eigenen Schritte. Langsam wandert der schmale Lichtkegel der Taschenlampe über den sandigen Boden und an den Wänden entlang bis zur Decke, um Konturen und Ausmaße dieser Höhle besser erahnen zu können. Wuchtige Felsblöcke und scharfzackige Kanten werfen unheimliche Schatten. Nach 182 Metern endet der Gang in einer seltsam kreisrunden Kammer. Genau in der Mitte dieses Raums steht der steinerne Wächter dieser Höhle, ein wunderschöner, zwei Meter hoher Stalagmit.