USA, Amerika, Nordamerika: die wichtigsten Informationen zu Camping und Zelten, Verzeichnisse und Campingführer für die schönsten Zeltplätze und Campingplätze in den USA, Hinweise zu Öffnungszeiten, Preisen und Reservierungen
Wer in den USA mit dem Wohnmobil unterwegs ist, findet in allen größeren Städten und in der Nähe der Nationalparks speziell für Wohnmobile eingerichtete Campingplätze, sogenannte RV-Parks (die Amerikaner nennen ihre Wohnmobile Recreational Vehicle). Die meisten dieser Campingplätze besitzen neben guten sanitären Anlagen auch einen Münz-Waschsalon mit Waschmaschinen (laundry) und Wäschetrocknern (dryer), einen kleinen Laden und einen Swimmingpool. Die einzelnen Stellplätze besitzen in der Regel full hookup, d.h. komplette Anschlüsse für Frischwasser, Abwasser und Strom. Oft findet man auch sogenannte drivethru- Stellplätze, in die man ohne rangieren zu müssen vorwärts hinein- und wieder hinausfahren kann.
KOA Campgrounds
Neben diesen meist privat geführten RV-Parks gibt es in den USA die KOA-Campingplätze (Kampgrounds of America), die zu einem privaten Franchiseunternehmen gehören und sowohl für Zelte als auch für Wohnmobile eingerichtet sind.
US State Parks
Eine Alternative für alle, die in den USA ab und zu auf Komfort verzichten können, sind die landschaftlich sehr schön gelegenen State Parks, deren Stellplätze in der Regel auch für kleinere Wohnmobile geeignet sind und teilweise Elektrizitätsanschluß besitzen. Wer in den USA mit dem Zelt oder einem kleineren Pickup-Camper unterwegs ist, hat darüberhinaus die Auswahl unter den vielen NF-(National Forest) oder BLM (Bureau of Land Management)- Campgrounds abseits der Hauptstraßen.
Campen in den US Nationalparks
Die Campingplätze innerhalb der Nationalparks zählen, was die sanitäre Ausstattung anbetrifft, meist ebenfalls zur Einfachkategorie. Gleichzeitig ist die Anzahl an Stellplätzen aus Naturschutzgründen recht begrenzt, so daß es in den Sommermonaten oft zu Übernachtungsproblemen kommt. Wer in dieser Zeit unterwegs ist, sollte bereits früh am Morgen eintreffen, da eine Reservierung nicht möglich ist und die Stellplätze nach dem Prinzip "first come, first serve" vergeben werden. Obwohl diese Zeltplätze in der Regel nur einfache Übernachtungsstellen sind, sollte man sie benutzen, um die Eingriffe des Menschen in die Natur auf ein Minimum zu beschränken.
Hinweise
Wildes Campen ist in den USA nicht üblich und auch nicht gern gesehen. Verboten ist es generell auf Privatland, in den Nationalparks und auf den Parkplätzen und Straßen der Innenstädte. Eine Ausnahme bilden lediglich die großflächigen Waldgebiete der National Forests. Hier darf man sich auch abseits der Straßen und der ausgewiesenen Campingplätze irgendwo in der Natur ein stilles Plätzchen für die Nacht suchen - vorausgesetzt, man verläßt den Ort so, wie man ihn vorgefunden hat.
Die Öffnungszeiten der Campingplätze in den USA richten sich nach Besucheraufkommen, Klima und Höhenlage. Während in den tiefergelegenen Regionen die Plätze in der Regel ganzjährig geöffnet sind, werden in den Gebirgsgegenden die meisten Plätze zwischen Mitte September und Ende Mai geschlossen. Telefonische Reservierungen, empfehlenswert vor allem in der Hauptreisezeit von Juli bis August, sind meist nur bei den Privatplätzen möglich. Als Sicherheit wird der Betrag schon im voraus vom Kreditkartenkonto abgebucht. Vor Ort erhältlich sind die recht umfangreichen, aber nicht vollständigen Campingführer von Wheelers und Woodall, sowie der kostenlose KOA Directory Road Atlas and Camping Guide.
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