USA - die wichtigsten Verkehrszeichen und Verkehrsregeln
Autofahren ist in den USA wesentlich streßfreier als in Europa. Nur in den Großstädten muß zur Zeit der rush hour mit hektischem und schnellem Verkehrsfluß gerechnet werden. Besonders streng geahndet wird in den USA Alkohol am Steuer und zu schnelles Fahren (speeding). Auf den meisten Interstates beträgt seit 1996 die zulässige Höchstgeschwindigkeit 75 m/h, umgerechnet 120 km/h, auf den meisten Überlandstraßen 65 m/h (ca. 100 km/h) und in Ortschaften zwischen 30 m/h und 40m/h. An Kindergärten oder Schulen darf in den USA lediglich mit 15 m/h, das heißt Schrittempo, vorbeigefahren werden, wenn die entsprechenden Warnampeln blinken. Besondere Rücksicht genießen haltende Schulbusse. Solange sie blinken, dürfen Fahrzeuge aus beiden Richtungen nicht an ihnen vorbeifahren.
Rechts überholen ist in den USA auf Autobahnen zwar erlaubt, wird aber nur selten praktiziert. Eine Besonderheit sind Kreuzungen ohne klare Vorfahrtregelung. Hier gilt nicht rechts vor links, sondern Vorfahrt hat der, der zuerst an der Kreuzung ankommt. Bei Rot ist das Rechtsabbiegen an Verkehrsampeln erlaubt, wenn man zuvor an der Haltelinie gestopt hat und von links kein Verkehr kommt.
Strenges Halteverbot besteht in den USA auf Bürgersteigen, vor Hydranten und in sogenannten tow away Zonen, die durch farbige Bordsteinmarkierungen gekennzeichnet sind. Hier werden parkende Fahrzeuge recht schnell kostenpflichtig abgeschleppt. Das Anlegen der Sicherheitsgurte ist in den USA Pflicht.
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