Corona Arch
Der Corona Arch ist einer der schönsten Steinbögen des Südwestens, garantiert! Und im Gegensatz zu den vielen Steinbögen im benachbarten Arches Nationalpark ist er nicht so überlaufen. Man kann also die Landschaft viel mehr genießen, das Naturerlebnis, die Stille. Der Steinbogen ist übrigens so riesig, dass sogar ein Kleinflugzeug durch die Öffnung hindurchfliegen kann. Aber auch ohne dieses Schauspiel wirkt der Corona Arch gewaltig, wie ein riesiger steinerner Drachenfuß oder ein gigantischer Brückenbogen, der das gesamte Felsplateau überspannt. Um die ungeheuren Dimensionen dieses Steinbogens mit einer Breite von 32 Metern und einer Höhe von 42 Metern auch auf Fotos festzuhalten, ist es übrigens ganz sinnvoll, eine oder mehrere Personen mit aufs Bild zu nehmen, auch wenn man das sonst nicht so gerne tut. Man hat einfach einen besseren optischen Vergleich. Bestes Tageslicht für Fotos hat man übrigens am späten Nachmittag.
Vom Trailhead mit großem Parkplatz und Schautafel folgt man dem schmalen Pfad nach rechts ein kurzes Stück steil bergauf bis zu den Gleisen, überquert diese und wandert dann stets den Steinmännchen folgend durch den interessanten Bootlegger Canyon. Einzige kleine ‚Hürde' unterwegs ist ein kurzer Steilaufstieg über ein paar in den Felsen gehauene Stufen, gut gesichert durch ein Stahlseil und gleich dahinter ein Felsblock, auf den man mit Hilfe einer kleinen Eisenleiter hinaufkommt. Wer in der Mittagshitze unterwegs ist, findet links davon unter einem großen Felsüberhang dann auch endlich einen schattigen Platz für eine kurze Rast.
Von hier aus hat man bereits einen schönen Blick auf den Corona Arch, der jetzt auch gar nicht mehr so weit entfernt ist. Doch zuvor kommt man noch am Bowtie Arch vorbei, einer großen Felsöffnung, unterhalb derer stets ein bisschen Quellwasser austritt, was einerseits zu einer interessanten Schwarzweiß-Färbung der glattpolierten Wände führt, andererseits auch ein paar Moosen und Grünpflanzen ausreichend Feuchtigkeit bietet.
Der Weg endet ein paar hundert Meter weiter direkt unter dem riesigen Corona Arch. Man sollte auch noch kurz auf die andere Seite des Steinbogens gehen, denn von hier bietet er ein ganz anderes, aber ebenso schönes Bild, vor allem durch die zwei kreisrunden Felslöcher hoch oben in der Wand. Ganz Wagemutige können mit etwas Vorsicht -Achtung glatter, abschüssiger Fels! - auch nach links hoch zum Beginn des Steinbogens gehen. Von hier hat man dann auch einen interessanten Blick auf die gegenüberliegende Canyonwand mit ihren terassenförmig angeordneten, ausgewaschenen Felsstufen.
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